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Rechte und Belastungen von Immobilien2023-09-28T12:06:26+02:00

Rechte und Belastungen beeinflussen die Bewertung

Was sind Rechte und Belastungen und wie beeinflussen sie die Bewertung?

Rechte und Belastungen von Immobilien haben neben dem eigentlichen Wert der Immobilie einen großen Einfluss auf den Verkehrswert. Diese werden separat zum eigentlichen Verkehrswert ermittelt, gehen aber letztendlich in die Bewertung mit ein. Der Verkehrswert einer Immobilie kann möglicherweise recht hoch sein, durch Lasten und Beschränkungen jedoch im Marktwert erheblich sinken. Aus diesem Grund ist die Bewertung von Rechten und Belastungen bei der Verkehrswertermittlung nicht zu vernachlässigen.

Nicht alle Rechte und Belastungen sind eintragungspflichtig

Rechte und Belastungen von Immobilien können privat-rechtlich oder öffentlich-rechtlich sein. Eingetragen sind sie in der Regel im Grundbuch, Baulastenverzeichnis oder ggfs. im Denkmalregister. Es gibt jedoch auch Rechte, die nicht eingetragen sind. Hier besteht eine Informationspflicht seitens des Verkäufers. Damit Sie keine bösen Überraschungen erleben, stellen wir die richtigen Fragen.

Was sind Rechte und Belastungen von Grundstücken?

  • Abstandsflächenbaulast
  • Altenteil
  • Anbaurechte
  • Baulast
  • Betretungsrechte, Geh- und Fahrrechte, Notwegerecht, Wegerecht
  • Denkmalschutz
  • Erbbaurecht
  • Leitungsrechte (Gasleitung, Kanalleitung, Stromleitung, Wasserleitung usw.)
  • Mitbenutzerrechte
  • Nießbrauch
  • Nutzungsrecht
  • Reallast
  • Vorkaufrecht
  • Wohn- und Wohnungsrecht

Als erfahrener Sachverständiger unterstütze ich Sie beim Kauf und Verkauf einer Immobilie. Wir beraten Sie gerne, rufen Sie uns an.

Gutachten

Rechte und Belastungen

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Immobilien-Gutachter Felix Tebinka
DIPL.-ÖK. FELIX TEBINKA MRICS

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Häufig gestellt Fragen (FAQ)

Warum ist der Beleihungswert niedriger als der Kaufpreis?2026-07-02T15:47:49+02:00

Der Beleihungswert ist niedriger, weil die Bank auf Nummer sicher geht: Sie rechnet mit dem Wert, den die Immobilie auch in schlechteren Zeiten noch bringt. Spekulative Preisspitzen bleiben außen vor. Dieser Sicherheitsabschlag beträgt in der Regel 10–30 % gegenüber dem Kaufpreis.

Wie wird der Beleihungswert berechnet?2026-07-02T15:45:07+02:00

Der Beleihungswert ist der Wert, mit dem eine Bank sicher rechnet, wenn sie Ihre Immobilie als Sicherheit für einen Kredit nimmt. Ein Gutachter schätzt, was das Objekt dauerhaft wert ist. Davon zieht die Bank einen Sicherheitsabschlag ab. Deshalb liegt der Beleihungswert immer etwas unter dem tatsächlichen Verkaufspreis. Grundlage sind PfandBG und BelWertV.

Was ist ein Beleihungsgutachten?2026-07-02T15:43:17+02:00

Ein Beleihungswertgutachten ist eine Immobilienbewertung für Banken, Krediteber oder Investoren. Es zeigt, welchen Wert eine Immobilie dauerhaft und sicher hat – unabhängig von kurzfristigen Schwankungen am Markt. Banken nutzen diesen Wert als Grundlage für Kreditfinanzierungen. Weil er bewusst vorsichtig angesetzt wird, liegt er meist spürbar unter dem aktuellen Kauf- oder Marktwert.

Was ist der Unterschied zwischen Marktwert und Beleihungswert?2026-07-02T15:46:31+02:00

Der Marktwert (Verkehrswert) ist der Preis, den eine Immobilie aktuell am Markt erzielt. Der Beleihungswert ist der vorsichtiger angesetzte Wert, den eine Bank dauerhaft als Kreditsicherheit ansetzt. Er liegt meist 10–30 % unter dem Marktwert, weil er kurzfristige Schwankungen ausklammert.

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